Plastische Chirurgie

Unsere Forschung beschäftigt sich neben der Entwicklung von neuen 3D Modellen zur ästhetischen Geweberekonstruktion mit der kliniknahen Umsetzung neuer Strategien in der Diagnose und Behandlung von kritisch ischämischem Gewebe. Die kritische Ischämie bildet die Hauptursache von Komplikationen nach Lappenplastiken, wie sie zur Rekonstruktion von Weichteildefekten in der Plastischen Chirurgie verwendet werden. Im Detail werden folgende Forschungsansätze untersucht:

  • Die Verbesserung der Oxygenation durch Gabe von künstlichen Sauerstoffträgern
  • Die nahtfreie Anastomose von Gefässen mit Hilfe von punktuell wirksamen Laser Techniken
  • Die Verbesserung der Bildung von Gefässkollateralen durch die Gabe von endothelialen Progenitorzellen

Diese Therapieansätze werden an diversen Lappenmodellen im Tiermodell erprobt, die der Untersuchung von hämodynamischen Variablen wie auch von morphologischen Veränderungen durch intravitale Mikroskopie zugänglich sind. Neben der kontinuierlichen Erfassung kritischer Parameter wie Sauerstoffpartialdruck (Clark-Sonden) und oxydativer Energiemetaboliten (Microdialysis) wird die Durchblutung der Lappen mit Hilfe moderner Laser Doppler Verfahren monitorisiert. Diese Techniken werden im Rahmen von Studien kontinuierlich weiterentwickelt. Desweiteren werden die positiven Effekte von diversen in die Angiogenese einwirkende Zytokine und Wachstumsfaktoren auf die Ueberlebensrate von Lappen untersucht. Dies geschieht durch Gentransfer und andere moderne molekularbiologische Methoden. Sowohl durch die Problemstellung wie auch durch die Untersuchungsmethoden ergeben sich diverse Schnittstellen mit anderen Fachbereichen, die sich ebenfalls mit der kritischen Ischämie beschäftigen.

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